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Mythos Überbevölkerung

Packen wir’s an!
Wieso?
Weil wir es können.

Sofa gerettet!

Wir wissen von einem Kind, das in jüngeren Jahren felsenfest davon überzeugt war, dass man mit Nadel und Faden einfach alles, wirklich ALLES flicken kann.

Nun denn
Das 10-jährige Erste-eigene-Wohnung-Sofa ging vor kurzem kaputt. Die am häufigsten belastete Naht riss. Oje. Und jetzt? Das ganze Teil wegwerfen?

Nicht doch!
Nach einem schönen Tagesausflug hinhocken, Nadel und Faden fassen, 1h über das Teil gebeugt (weils total 55 cm sind), 3x in den Finger stechen, fluchen wie ein Rohrspatz, warum man sich das eigentlich antut, zu guter Letzt stolz wie Oskar das Endergebnis betrachten.

Zum Vergleich
1. Bild Endergebnis (merkt kein Mensch)
2. Bild eine andere der Nähte (die hellen sind nur Ziernähte)
(Ein Vorherbild von den 7 und 5 cm langen Löchern fehlt leider)

Die Altkleider-Lüge

Lieber ins Brocki geben als zur Kleiderspende.
Lieber flicken und länger selber tragen.
Lieber den eigenen Stil finden, als Fashion Victim sein.
Lieber selber Second Hand kaufen.
Lieber sich selber nichts mehr vormachen.
Lieber das eigene Handeln ändern.
Lieber mutig sein.
Lieber weniger. Dafür besser.

Warnung: Diese Doku kann deprimierend sein. Anschauen lohnt sich aber auf jeden Fall.

ARD (Originalbeschrieb): Die meisten glauben, dass die hierzulande gesammelten Altkleiderspenden direkt in die Katastrophengebiete der Welt gehen. Was sie nicht wissen: Der größte Teil der gespendeten Bekleidung wird weiterverkauft – zum Kilopreis. Einige Hilfsorganisationen platzieren oft nur ihr Logo auf den Sammelcontainern von Altkleiderfirmen.

Die Kraft der Intuition

Vor lauter SmartPhone, Insta, Twitter, Pinterest, Youtube – und was es nicht alles gibt – bleibt unsere Intuition auf der Strecke. Warum nicht einfach mal s Grätli abschalten (oder – OMG – ganz weggeben)? Der Film InnSaei von Hrund Gunnsteinsdottir macht Lust auf Ruhe.

Danke Monique Sommer von der Sommerpraxis für den Filmtipp!

Postwachstums-Gesellschaft

Danke an Frau Prof. Dr. Irmi Seidl für das interessante Referat «Postwachstumgsgesellschaft» heute Abend an der Uni St.Gallen. Dazu gibt es auch ihr gleichnamiges Buch.

Hier der Vortrag (aufgezeichnet an einem Symposium in der Roten Fabrik, Zürich):