Archiv der Kategorie: Alltags-Anekdoten

Halstuch = Geschenkpapier

Da haben wir ein Duzend Halstücher in der Garderobe hängen – und rennen herum wegen Geschenkpapier?

Ist es ein Tischtuch? Oder Geschenk-Papier? Beides!

Weil jede Revolution im Kleinen beginnt:
Was haben Sie in Ihrem Haushalt, das Sie mehrfach verwenden könnten?

Sehen Sie das Loch noch?

Kleine Löcher in lassen wir unbeachtet grösser werden, bis wir das Shirt oder den Pullover ziemlich bald gar nicht mehr anziehen wollen – und sie wegwerfen. Wie schade, dabei wäre es so einfach zu flicken: Ringsum nahdisnah alle Maschen einfädeln (auf der Innenseite), leicht zusammenziehen, Knopf machen, fertig. Schon ist das Loch auf der Aussenseite so gut wie verschwunden.

Sofa gerettet!

Wir wissen von einem Kind, das in jüngeren Jahren felsenfest davon überzeugt war, dass man mit Nadel und Faden einfach alles, wirklich ALLES flicken kann.

Nun denn
Das 10-jährige Erste-eigene-Wohnung-Sofa ging vor kurzem kaputt. Die am häufigsten belastete Naht riss. Oje. Und jetzt? Das ganze Teil wegwerfen?

Nicht doch!
Nach einem schönen Tagesausflug hinhocken, Nadel und Faden fassen, 1h über das Teil gebeugt (weils total 55 cm sind), 3x in den Finger stechen, fluchen wie ein Rohrspatz, warum man sich das eigentlich antut, zu guter Letzt stolz wie Oskar das Endergebnis betrachten.

Zum Vergleich
1. Bild Endergebnis (merkt kein Mensch)
2. Bild eine andere der Nähte (die hellen sind nur Ziernähte)
(Ein Vorherbild von den 7 und 5 cm langen Löchern fehlt leider)

Erika

Hier die neueste Trouvaille aus dem Brocki: Erika!

erika

Schuhe gerettet

Alltags-Anekdote: Diese Schuhe hätte manch einer/r weggeworfen!

… Aber der Reihe nach: Natürlich war schon ein kleiner Teil an der Schuhspitze lose, als ich mit vollem Schwung im Archiv an einer Regal-Schiene hängenblieb. ZACK! Oje, nun hatten sich vorne ganze 10 cm der Sohle vom Leder gelöst! So atmungsaktiv mochte ich es dann doch nicht.
«Wegwerfen, neue kaufen», klingt nach der einfachsten Lösung. Doch haben wir in St.Gallen das Glück, dass es auf 80’000 Einwohner tatsächlich noch 3(!) Schuhmacher gibt (und ich finde neue Schuhe zu kaufen anstrengend, weil es immer schwieriger wird, zeitlose Damen-Modelle zu finden, die dem Auge länger als 2 Jahre gefallen). Statt für CHF 50.– bis 250.– neue zu kaufen, wurden die aktuellen Schuhe vom Profi für 18.– (plus 2.– für Trinkgeld) neu geleimt.

Finde gleich heraus, wo in deiner Nähe der/die nächste Schumacher/in ist.